WICHTIGE HINWEISE

ZUR AKTUELLEN SITUATION

COVID-19 UPDATE

Gläubiger- und Kundeninformation (Stand: 24.03.2020):


Die Corona-Krise hat Deutschland und weite Teile Europas und der Welt fest im Griff. Wir wollen Sie an dieser Stelle über die Auswirkungen für die Inkassobranche im Allgemeinen und für Haldan-Inkasso im Besonderen informieren.

Wir sind für Sie da:

Wir können eine uneingeschränkte Bearbeitung der uns übergebenen Inkassoaufträge gewährleisten. Unser Büro in Freiberg ist besetzt und ein Großteil des Tagesgeschäftes kann ohne wesentliche Einschränkungen durch die Mitarbeiterinnen im Home-Office erledigt werden. Und dies mit sogar wesentlich verbesserter Flexibilität. Wir sind uneingeschränkt handlungsfähig. Einschränkungen, auf die wir keinen Einfluss haben, müssen wir hingegen im Bereich von Zwangsvollstreckungen durch die Gerichtsvollzieher in Kauf nehmen, weil die Gerichtsvollzieher verständlicherweise keine Schuldner persönlich aufsuchen oder Termine in den Büros vereinbaren.

Was bedeutet die augenblickliche Situation für Sie und andere Gläubiger?

Je nach Branche kommen Produktionen und Dienstleistungen mehr oder weniger stark zum Erliegen. Umsätze in gewohnter Höhe können kaum noch erwirtschaftet werden. Das frisst an der Liquidität.

  1. Schnelles Handeln ist gefragt:

Es ist wichtiger denn je, jetzt offene Forderungen zu Geld zu machen und somit den Liquiditätsrückgang abzufedern. Wir stehen Ihnen als Inkassodienstleister hierfür nach wie vor uneingeschränkt zur Verfügung.

  1. Überprüfung des eigenen Mahnwesens:

Verkürzen Sie Ihren Mahnlauf auf das Notwendige, um den Zahlungsverzug schneller herbeizuführen. Nirgendwo steht geschrieben, dass Sie zwingend 3 Mahnungen schreiben müssen. Aber halten Sie sich bitte an die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestvoraussetzungen und handeln Sie nicht übereilt. Alles, was Sie über den Zahlungsverzug wissen müssen, steht im Gesetz (§ 286 BGB). Wie auch Sie, so denken auch wir an Ihre Kunden und handeln entsprechend mit dem nötigen Fingerspitzengefühl, um die Geschäftsbeziehung zwischen Ihnen und Ihren Kunden nicht zu gefährden.

  1. Blicken Sie nach vorne:

Planen Sie vorausschauend. Die Krise wird ein Ende haben und die Wirtschaft wird sich wieder ein Stück weit normalisieren. Berücksichtigen Sie die Zeit- und Aufwandsersparnis, die Sie durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit uns als Ihrem Inkassopartner gewinnen. Sie werden diese Zeit gut einsetzen können, um Ihren Betrieb nach der Krise wieder in sichere Fahrwasser bringen zu können. Wir helfen Ihnen dabei, die notwendige Liquidität zu erhöhen, indem wir auch in dieser Zeit Ihre offenen Forderungen einziehen.


Was plant die Gesetzgebung?

Gestern Abend erreichte uns eine Mitteilung unseres Bundesverbandes (BDIU).

  1. Die Insolvenzantragspflicht für juristische Personen (GmbH u. a.) soll ausgesetzt werden
  2. Für einige Schuldverhältnisse aus dem Bereich der Grundversorgung (Strom, Gas, Telekommunikation, etc.) soll Verbrauchern und Kleinstunternehmen ein temporäres Leistungsverweigerungsrecht eingeräumt werden.

Was bedeutet das und wie „leicht“ wird es Schuldnern gemacht, Zahlungen zu verweigern? Es wird nicht ausreichen, wenn der Schuldner lediglich behauptet, aufgrund der Corona-Krise nicht zahlen zu können. Er muss dies auch belegen.
Der maßgebliche Zeitraum soll die Zeit vom 08. März bis zunächst 30. Juni 2020 betreffen.

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes ist bereits zum 01. April 2020 zu rechnen.

„Wir sind weiterhin für Sie da!“

Klaus Haldan